Messing schweißen

Messing schweißen

Messing ist eine Legierung aus Kupfer und Zink, wobei die Farbe zwischen hellgelb bis rotgelb vom Kupfergehalt, der zwischen 56% und 90% beträgt, abhängt. Messingsorten mit Kupfergehalten zwischen 70% und 90% werden als Tombak bezeichnet, die Bezeichnung Gelbguss für Legierungen mit 56% bis 80% Kupfer ist heute kaum noch gebräuchlich.

Für Rohre, Bauprofile oder Armaturen wird Messing mit niedrigerem Kupfergehalt, für Schmuckwaren und Kunstgegenstände wird Messing mit hohem Kupfergehalt verwendet.

Eine hohe Festigkeit, gute Formbarkeit und Korrosionsbeständigkeit zeichnen Messing aus. Es gibt mehrere geeignete Methoden, mit denen man Messing schweißen kann. Dazu gehören WIG, MIG, MAG, das Lichtbogenhandschweißen und das autogene Schweißen. Die Schweißverfahren WIG, MIG und MAG gehören zu den Schutzgasschweißungen.

Dabei brennt ein Lichtbogen zwischen Elektrode und Werkstück und liefert die benötigte Energie. Die Elektrode ist von einer Düse umgeben, aus der Schutzgas austritt, das den Lichtbogen und die Nahtstelle vor der Außenluft schützt.

Bei WIG und MIG handelt es sich dabei um inerte Schutzgase wie Helium, Argon oder Stickstoff, bei MAG werden die Gase durch das Bemischen von Kohlendioxid oder Sauerstoff zu aktiven Gasen, die eine Verbindung mit den Werkstoffen eingehen. Ein weiterer Unterschied besteht in der Funktion der Elektrode. Bei MIG und MAG übernimmt die Elektrode zwei Aufgaben, sie ist stromführend und gleichzeitig Schweißzusatzstoff, die Wolframelektrode bei WIG dagegen schmilzt nicht ab.

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Verbrennen von Acetylen 

Daneben kann man per Lichthandbogenschweißungen das Messing schweißen. Auch hier brennt ein Lichtbogen zwischen Werkstück und der Elektrode. Die Elektrode ist allerdings ummantelt und bildet bei ihrem Abschmelzen Gase und eine Schlacke.

Die Gase schützen Lichtbogen und Nachtstelle, die Schlacke wirkt dem Schmelzverzug entgegen. Wesentlicher Punkt in der Anleitung zum Autogenschweißen ist die Flamme, durch die das Werkstück erhitzt und direkt oder per legiertem Schweißdraht verbunden wird. Diese Flamme entsteht durch das Verbrennen von Acetylen und Sauerstoff. 

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