Selber schweißen

Selber schweißen

Selber schweißen wird sicher nicht besonders häufig bei Heimwerkern vorkommen. Anders ist es dagegen bei Autoliebhabern, die auch mal auf ihren Geldbeutel achten müssen. Besonders gerne wird mal zu einem Schweißgerät gegriffen, wenn der Auspuff beschädigt ist und eine TÜV-Prüfung naht.

Damit es dabei nicht zu unerwünschten „Brandings“ kommt muss man so ein Bauteil natürlich erst einmal ausbauen. Außerdem sollte man sich möglichst nach der Schutzgasmethode arbeiten, die gesundheitlich ungefährlicher ist. Selber schweißen lohnt sich bei einem Auspuff nicht immer. Stellt man zum Beispiel fest, dass sich der Rost auch schon im inneren des Auspuffs ausgebreitet hat so kann man den auch gleich wegwerfen.

Ist es dagegen nur ein Loch, so kann man sich mit einem entsprechenden Blech und einem Schweißgerät behelfen. In der Regel eignet sich handelsübliches Karosserieblech am Besten dafür.

Grundanleitung

Als „Grundanleitung“ gilt dabei, dass man erst einmal die Schweißnaht am Auspuff glattfeilen sollte. Dazu auch noch die Hülle an den beiden Enden. Das Blech des Auspuffs muss glänzen. Zuerst legt man das Blech an der Längsnaht des Auspuffs an und schweißt es mit einzelnen Punkten daran fest. Bereits hier sollte man sehr sorgfältig darauf achten, dass alles ordentlich sitzt weil sich sonst später alles verzieht. 

Als nächstes biegt man das Blech einmal um den Auspuff herum und schweißt es erneut an der „ursprünglichen“ Schweißnaht mit einigen Punktschweißungen fest. Hier kann man sicher auch mal Hilfe gebrauchen oder eben kräftige Arme und gutes Werkzeug.

Hat man auch das geschafft schweißt man die einzelnen Punkte an den Längsenden, die auch gerne „Fanschen“ genannt werden. Damit der Auspuff auch wirklich gut verschlossen ist muss man sämtliche Schweißnähte auch wirklich gut verschweißen. Dann kann auch der TÜV bei der Prüfung nichts mehr hören, was „seltsam“ aus dem Auspuff klingt.

Anleitungen und Ratgeber zu Schweißtechniken und Schweißverfahren:

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Ein Gedanke zu „Selber schweißen“

  1. Naja, trotzdem sollte man bei wichtigen Teilen besser die Profis ranlassen. Gerade der TÜV neigt nämlich gerne mal dazu, leichte Allergien gegen selbst geschweißte Werke zu entwickeln!

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