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	Kommentare zu: Tipps zum Schweißen von Grauguss	</title>
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	<description>Anleitungen, Tipps und Schweißtechniken</description>
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		Von: Thomas Schröder		</title>
		<link>https://www.anleitung-zum-schweissen.de/fachartikel-zum-thema-schweissen/tipps-zum-schweissen-von-grauguss/#comment-8131</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schröder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 20:04:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eigentlich ein guter Artikel ...es sollte aber nicht unterschlagen werden, daß es auch die Möglichkeit des Kaltschweissens gibts (das Bauteil ist kalt, das Schweissen natürlich heiss). Dafür halten die Hersteller UTP (Böhler) oder Castolin verschiedene Elektroden bereit, auch in kleinen Gebinden (10 Elektroden), da sie sehr teuer sind. Bei den meisten dieser Elektroden darf eine Zwischenlagentemperatur von 60°C nicht überschritten werden. Die Methode des Bauteilerwärmens kenne ich nicht im Zusammenhang mit E-Hand-Schweissungen, habe sie in 30 Jahren Gusseisenschweissen (natürlich nicht durchgängig, aber immer wieder, z.Zt. allerdings täglich) noch nie angewandt. Ich habe allerdings immer wieder davon gehört. Ich halte das kalte bauteil für sinnvoller, da die Schweisswärme besser abziehen kann und ich so weniger Gefügeumwandlungen in der Wärmeeinflusszone bekomme. Außerdem sollten an rissempfindlichen Bauteilen die Nähte oder Schweissflächen ab der zweiten Lage abgehämmert werden, um die Zugspannungen in der Schweissnaht in Druckspannungen umzuwandeln. Die E-Hand-Scheissung ist immer artfremd, da sie mit Nickelbasiselektroden geschweisst wird. Bei artgleichen Schweissungen mit Fülldraht ohne Schutzgas werden die Bauteile auf über 600°C, an der Schweissstelle 680°C erhitzt. Das ist nur für spezielle Fachbetriebe machbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ein guter Artikel &#8230;es sollte aber nicht unterschlagen werden, daß es auch die Möglichkeit des Kaltschweissens gibts (das Bauteil ist kalt, das Schweissen natürlich heiss). Dafür halten die Hersteller UTP (Böhler) oder Castolin verschiedene Elektroden bereit, auch in kleinen Gebinden (10 Elektroden), da sie sehr teuer sind. Bei den meisten dieser Elektroden darf eine Zwischenlagentemperatur von 60°C nicht überschritten werden. Die Methode des Bauteilerwärmens kenne ich nicht im Zusammenhang mit E-Hand-Schweissungen, habe sie in 30 Jahren Gusseisenschweissen (natürlich nicht durchgängig, aber immer wieder, z.Zt. allerdings täglich) noch nie angewandt. Ich habe allerdings immer wieder davon gehört. Ich halte das kalte bauteil für sinnvoller, da die Schweisswärme besser abziehen kann und ich so weniger Gefügeumwandlungen in der Wärmeeinflusszone bekomme. Außerdem sollten an rissempfindlichen Bauteilen die Nähte oder Schweissflächen ab der zweiten Lage abgehämmert werden, um die Zugspannungen in der Schweissnaht in Druckspannungen umzuwandeln. Die E-Hand-Scheissung ist immer artfremd, da sie mit Nickelbasiselektroden geschweisst wird. Bei artgleichen Schweissungen mit Fülldraht ohne Schutzgas werden die Bauteile auf über 600°C, an der Schweissstelle 680°C erhitzt. Das ist nur für spezielle Fachbetriebe machbar.</p>
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